Chronik des Forsthaus Höhlmühle

Fünfhundert Meter nördlich von hier stand seit dem Jahre 1500 eine Ölmühle, in der Öl durch einen Wasserhammer kalt geschlagen wurde. Der Besitzer dieser Mühle gewann um 1850 den großen Preis in der Lotterie und erbaute das jetzige "Forsthaus Höhlmühle".
Es wurde als Mehl- und Getreidemühle mit Sägewerk und kleiner Schankwirtschaft genutzt.
Ursprung des Namens "Höhlmühle" ist der durch den Sprachgebrauch veränderte Name "Ölmühle".
Im Jahre 1910 wurde die "Höhlmühle" von Ottmar von Poschinger-Camphausen gekauft, der sie in den Jahren 1910-1911 zum Forsthaus mit Gaststätte umbaute.
Der Konzessionsantrag zur Betreibung der Gaststätte im Jahre 1911 an das Landratsamt Weilheim war das erste, mit Schreibmaschine geschriebene Schriftstück, welches im Landratsamt einging.
Seit dieser Zeit wurde das "Forsthaus Höhlmühle", mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung, immer als Gaststätte geführt.
Beim weiteren Ausbau wurde besonders auf den bayerisch- rustikalen Stil geachtet, um dem Gast einen gemütlichen Aufenthalt zu bieten.